387 qm Kunst | reflection/surface | 28.11­. – 21.12. 2025

Anna Bergold | martinafischer13 | Vishnoir Kim | Fiona Körner | Malin Kuht

28.11­. – 21.12. 2025 | täglich 14 bis 18 Uhr | Eintritt frei |

Eröffnung: 28. November 2025, 18 Uhr |

Was ist ein Bild? Die Frage lässt sich nach der rasanten technischen und digitalen Entwicklung nicht mehr eindeutig beantworten. Ein Bild kann sich als Gemälde, Zeichnung, Fotografie oder als elektronisches Bild materialisieren, aber auch als Metapher in der Sprache. Von mentalen oder inneren Bilder sprechen wir im Zusammenhang von Erinnerungen, Träumen und Phantasie. Im Kontext der Kunst durchdringen und mischen sich diese verschiedenen Ebenen

Während sich die ersten beiden Ausstellungen von 387 in diesem Jahr auf Klang und Farbe als audiovisuelle und haptisch materielle Erfahrung bezogen, widmet sich die jetzige Ausstellung dem Licht-Bild, der Erfahrung von Flüchtigkeit und Transparenz des bewegten Bildes und der Momentaufnahme der Fotografie.
In ihren Arbeiten und Installationen thematisieren die Künstler*innen transformatorische Prozesse und irritieren unsere Wahrnehmung. Sie untersuchen, inwieweit digitale Oberflächen in unseren Alltag eindringen, zwischenmenschliche Beziehungen bestimmen und digitale Formate unser Denken und unsere kollektive Erinnerung prägen.

Das Team von 387 lädt herzlich dazu ein, sich von den aktuellen Interpretationen der jungen Künstler*innen inspirieren zu lassen.

Zur Eröffnung der Ausstellung am 28. November 2025 sind die Künstler*innen anwesend.


PROGRAMM

Eröffnung
Freitag, 28. 11. 2025, 18.00 Uhr
Einführung: Susanne Jacubczyk M.A., Kunsthistorikerin

Moderierter Rundgang mit KünstlerInnengespräch
Sonntag, 21. 12. 2025, 14.30 Uhr
Moderation: Susanne Jacubczyk M.A., Kunsthistorikerin

Offene Werkstatt
Samstag, 29. 11. 2025 von 10 -13:30 Uhr
unter der Leitung von Franziska Ullrich & Mareike Steffens
„Kunstwerke durch den Körper erfahren“
SPIEGELUNGEN
 Wie berührt ein Bild den Körper – und wo beginnt die Antwort? 
Entlang der Hautlinie tastet sich Wahrnehmung vor – nicht innen, nicht außen, nur dazwischen.
Ein Flimmern entsteht, Gesten zucken über die Oberfläche. Was spiegelt sich, wenn der Körper zum Bildträger wird?
Der Workshop lädt ein, diesen Zwischenraum zu erforschen:
Dort, wo Oberfläche zur Schwelle wird – zwischen Sehen, Spüren und Bewegtwerden. Durch achtsame Körperwahrnehmung und improvisierte Bewegung treten wir in Resonanz mit Kunstwerken und inneren Bildern. Ein Raum für Spiegelungen, feine Impulse und das, was sich zeigt, wenn nichts festgehalten werden muss. 
Für Körper- Stimm- und BewegungsForscher*innen zwischen 14-150 Jahren.
Teilnahmebeitrag zwischen 20 – 60 € 

Anmeldung: mareikesteffens@aol.com und fr-ullrich@web.de