Ausstellung „Körper und Zeichen“, Hildegard Jaekel, Ruth Lahrmann, Fritz Th. Röbbing
Objekte, Skulpturen, Tuschen
>>> Ausstellungsraum Hildegard Jaekel, Quiddestraße 3
Eröffnung: 12.9.2025 um 18 Uhr
Ausstellungsdauer: 12.9. – 28.9.2025
Öffnungszeiten: Fr./Sa./So. 15 -18 Uhr
Die Ausstellung „Körper und Zeichen“ vereint Arbeiten von zwei Künstlerinnen und einem Künstler aus Kassel. Körperhafte Objekte und Skulpturen von Hildegard Jaekel und Ruth Lahrmann werden den zeichenartigen Tuschen von Fritz Röbbing gegenübergestellt. Gemeinsame Merkmale der zwei- und dreidimensionalen Werke sind die formale und farbige Reduktion als Konzentration auf Wesentliches.
Hildegard Jaekel, Wandobjekte, Objekte
Die neuen Arbeiten bewegen sich zwischen Traum und Erwachen, zwischen Nacht und Morgengrauen. Nachtmahre, die keine mehr sind, bleiben, ihres Schreckens beraubt, lächelnd heitere Phantasien.
Kurzbiographie: Hildegard Jaekel (Jg. 1939) arbeitet seit Jahrzehnten in Kassel, Mitbegründerin des „Kunstbalkons“, Kunst im öffentlichen Raum, Malerei mit Erden, Zeichnungen, Objekte, Ausstellungen in In- und Ausland.
Ruth Lahrmann, Häuser
Ruth Lahrmann zeigt Skulpturen aus ihrer Serie „Häuser“. Formal reduzierte, kompakte Baukörper thematisieren Behausungen, die von Rissen durchzogen sind. Risse sind in der Physik Zeichen von Spannungen im Inneren eines elastischen Körpers; von Kräften, die gegen die äußere Form wirken und diese verändern. Sie lassen die an sich statische Form der Häuser instabil erscheinen.
Kurzbiografie: Ruth Lahrmann (Jg. 1959) absolvierte eine Ausbildung zur Steinmetzin und Steinbildhauerin. Sie besuchte die Werkkunstschule in Flensburg, ist Steinbildhauermeisterin und Restauratorin im Handwerk. Sie ist aktives Mitglied im Kunstbalkon, Netzwerk Hammerschmiede und seit Kurzem Mitglied im Künstlernachlass-Verein Kassel.
Fritz Th. Röbbing,Tuschen
Die Arbeiten von Fritz Th. Röbbing bewegen sich zwischen Zeichnung und Malerei. Aus einem dynamischen Malduktus entstehen mit Tusche und Pinsel Lineaturen, Rhythmen und abstrakte Zeichen auf Papier. Die malerische Handlung ist eine konzentrierte Improvisation, Hand und Pinsel reagieren auf die intuitive Eingebung des Augenblicks. Lineare Elemente werden zum Bildthema und durch Reduzierungen und Variationen weiterentwickelt. Der Malprozess wird als Bild sichtbar gemacht.
Kurzbiografie: Fritz Th. Röbbing (Jg. 1958) studierte von 1980-1985 Freie Kunst (Malerei) an der Kunsthochschule Kassel. Er lebt und arbeitet in Kassel.
Arbeiten von ihm befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen.
